Die Liga pausiert zu Gunsten der Nationalvertretungen und so droht eine triste, fußballfreie Zeit. Doch Rettung naht – in Form der Amateure des FCK.

Koblenz, Bahnhofsvorplatz. Nach und nach pendeln die Latschos ein, um schließlich das Dutzend voll zu machen. Es ist der erste richtig schöne Tag im Jahr und so schmeckt das Bier draußen vorm ‚Königsbacher Treff‘ auch schon weit vor Vier verdammt gut. Doch allzu lange wollen wir nicht verweilen…

1695 Zuschauer, darunter wohl knapp 100 Pfälzer sind bei strahlendem Sonnenschein unterwegs in Richtung Rhein-Halbinsel bzw. Stadion Oberwerth. Der Weg ist allen bestens bekannt und so lassen wir den Busshuttle gerne ungenutzt.
Schnell haben wir eine exklusive Eskorte – und die Anwesenheit der Polizei scheint sinnvoll, obgleich wohl doch mehr Rauch denn Feuer zu sehen ist. Gut gelaunt und wohlbehalten erreichen wir schlussendlich das vielleicht hässlichste ‚Stadion‘ Deutschlands.

„Amateure, Lautern Amateure!“

Auf dem Vorsängerpodest empfängt uns kein geringerer als the one and only, Mr. „Fischer“! Mir gänzlich unbekannt, tut er der Stimmung im Block jedenfalls sehr gut und bringt uns dabei regelmäßig zum schmunzeln.
Es wird so einiges gesungen. Nicht hinter alles würde ich einen Harken setzen aber im Großen und Ganzen ist der Support (leider ohne Trommel – nächste Anschaffung?) ordentlich, wenn gleich auch phasenweise kaum spielbezogenen.

TuS Koblenz – FCK II 4:1 (3:1)

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Mehr als gute Ansätze vermag ich nicht auszumachen und so gewinnen die Koblenzer verdient und feiern anschließend ein riesengroßes Freudenfest – nicht!
Nein, die Schängel bekleckern sich stimmungstechnisch nicht gerade mit Ruhm. „Für ein Heimspiel, seid ihr ganz schön laut“

Nach Spielende werden wir erst festgesetzt, dann geschlossen zum Bahnhof geleitet. Noch ein erzieherisches Gespräch – rote Kleidung im Feindesland ist auch echt ein No-Go – dann ist’s aber auch irgendwann mal gut.

El Presidente

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